Aus dem Dekanat

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Feed von der Mustergemeinde Philipus
Aktualisiert: vor 12 Minuten 20 Sekunden

Kraft schöpfen - für Familien

31. März 2020 - 14:42

Die lange Zeit des Ausnahmezustands stellt eine Belastung für das Familienleben dar. Die normalen Abläufe sind durcheinander, es darf nicht mehr mit Freunden und Freundinnen gespielt werden, inzwischen fällt manchen die Decke auf den Kopf und die Nerven der Eltern sind gereizt. Hilfreich ist, den Tag zu strukturieren mit Zeit zum Essen, Spielen, Aufgaben erledigen und Ausruhen. Rituale geben Kindern und Erwachsenen Halt. Vielleicht entdecken Sie für's Famiilienleben die Gebete Ihrer eigenen Kindheit wieder neu?

Zum Beispiel am Morgen:

Wie fröhlich bin ich aufgewacht, wie hab ich geschlafen so sanft die Nacht. Hab Dank, du Vater im Himmel mein, dass du hast wollen bei mir sein. Behüte mich auch diesen Tag, dass mir kein Leid geschehen mag. Amen

Oder zu Mittag:

Jedes Tierlein hat sein Essen, jedes Blümlein trinkt von dir. Hast auch unser nicht vergessen, lieber Gott, wir danken dir. Amen

Oder am Abend:

Müde bin ich, geh zur Ruh, schließe meine Augen zu. Vater, lass die Augen dein über meinem Bette sein. Amen

Der Evangelische Kita-Verband hat hier hilfreiche Impulse zusammengefasst, wie Familien die derzeitige schwierige Situation zuhause gut bewältigen können:  

https://www.evkita-bayern.de/magazin/magazin-detail/kraft-schoepfen-in-s...

 

 

 

 

Tags: GebeteKraft schöpfenFamilie

Wort für die Woche

31. März 2020 - 10:56

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Kreativtest für Nächstenliebe                  

„Erst musste ich mich dran gewöhnen, dann ging's“ so ein Passant auf die Frage, wie er mit den Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise klar kommt. An vieles haben wir uns gewöhnt, so dass wir es nie hinterfragten. Jetzt sehen wir bisherige Lebensgewohnheiten plötzlich aus einem anderen Blick. Wir müssen uns umgewöhnen. Sowohl im Privaten bei Kinderbeschulung und Home-Office, als auch in der Arbeitswelt und im weltweiten Handel. Heute wird klar, was globale Vernetzung leisten kann und was nicht, oder anders gesagt: Jede Medaille hat zwei Seiten. Wir werden lernen, dass die Herstellung von lebenswichtigen Medikamenten nicht komplett ans andere Ende der Welt verlagert werden kann. Wir müssen Gewohntes aufgeben oder neu hinterfragen. Die Corona-Krise zwingt uns zur Besinnung.

Ist die Fasten- oder Passionszeit nicht genau dafür da, Gewohntes neu zu betrachten, sich anderer Perspektiven zu stellen? Sicher, lieber tut man das freiwillig, nicht unter Anordnung. Jesus hat seinen Lebensstil anderen Menschen nicht aufgezwungen. Jede und jeder durfte frei entscheiden. Aber er hat einen Glauben vorgelebt, der ansteckend war. Jesus hat von einer Liebe erzählt, die Menschen nicht nach ihrer Leistung bewertet, sondern nach ihrer Würde als Mensch an sich. Er wollte sich nicht gewöhnen an Ungerechtigkeit und Missgunst. Vielmehr gab er Kraft und Zuversicht, einen neuen Weg einzuschlagen, der von Liebe und Demut geprägt ist.

Gerade in den Zeiten der Krise entstehen viele neue Ideen für ein gutes Miteinander. Nachbarschaftshilfen kaufen für andere ein, Ehrenamtliche engagieren sich in Kinderbetreuung, führen andrer Leute Hund Gassi, nehmen sich Zeit. Der Stresstest durch Corona wird zum Kreativtest für Nächstenliebe. Daran kann man sich auch gewöhnen, dass Menschen wieder offene Augen füreinander haben. Das Virus hilft zusammenzurücken, weil es keinen Unterschied macht zwischen Arm und Reich, Bildungsschicht, politischer Gesinnung.  Die soziale Kompetenz ist eine Gewinnerin dieser Krise. Menschen verstehen sich als Teil einer Gesellschaft, die unterschiedliche Stärken einbringen kann zum Wohle aller. Jesus hätte das gefallen.

von Pfarrer Uli Vogel, Schernau, Neuses, Dettelbach

(erschienen in: Mainpost am 30.3.2020)

Tags: Nächstenliebe

Ostergrüße für die Bewohner*innen unserer Pflegeheime

30. März 2020 - 10:16

Liebe Kinder,

manche alten Menschen können derzeit das Haus nicht verlassen und leider auch keinen Besuch von ihrer Familie bekommen. Habt ihr vielleicht Lust, sie aufzumuntern und einen Ostergruß an sie zu schicken? Ganz egal, ob Ihr einen Brief schreiben möchtet oder etwas malen oder basteln möchten, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Sucht Euch einfach eine unserer stationären Einrichtungen oder ambulanten Dienste aus und versendet Eure Glücksmomente zu Ostern! Die Briefe werden pünktlich zum Osterfest an unsere Seniorinnen und Senioren verteilt. Natürlich könnt Ihr auch gerne Post an eine andere Einrichtung bei Euch um die Ecke verschicken.
Adressiert Euren Brief am besten an die Einrichtung/Diakoniestation mit dem Stichwort „Glücksmomente“, dann können wir die Post direkt zuordnen.

Wir freuen uns auf viele Glücksmomente zum Osterfest!

  • Seniorenhaus Mühlenpark (Sickershäuser Str. 2B, 97318 Kitzingen)
  • Haus Mainblick (Mühlbergstr. 1, 97318 Kitzingen)
  • Diakoniestation Kitzingen (Glauberstr. 1, 97318 Kitzingen)

https://www.diakonie-kitzingen.de/gemeinsam-gluecksmomente-zum-osterfest...

Tags: Glücksmomente zu OsternDiakonie KitzingenHelfen

(Kinder-)Gottesdienst feiern in Zeiten von Corona - unsere Angebote

27. März 2020 - 16:30
Da derzeit keine gemeinsamen Gottesdienste in unseren Kirchen möglich sind, haben unsere Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Diakone unterschiedliche Angebote entwickelt, die eine Andacht zuhause ermöglichen:

- in vielen unserer Kirchen liegen wöchentlich jeweils aktuelle Predigten und Texte zum Mitnehmen aus; diese finden Sie auch auf den Homepages der Kirchengemeinden zum Download.

- Pfarrer Gahr bietet sonntäglich einen Video-Gottesdienst zum Mitfeiern an: http://www.evangelisch-sickershausen.de/gottesdienst-zum-mitschauen

- das Team der Stadtkirche Kitzingen stellt neben den ausgelegten Predigten auch Kurzgottesdienste und Abendgebete als Audio-Datei auf der Internetseite ein: http://www.kitzingen-stadtkirche.de

- Radio-Andachten von Pfrin. Rathje finden Sie hier: http://www.dettelbach-evangelisch.de/radioandachten-im-februar-von-pfarr...

 

Über die besonderen Angebote in der Kar- und Osterwoche geben wir Ihnen zeitnah Bescheid.

Herzliche Einladung außerdem zu den Gottesdiensten und Andachten in Hörfunk und Fensehen:

https://www.bayern-evangelisch.de/wir-ueber-uns/corona-gottesdienste-zuh...

Für Kinder gibt es hier Ideen und Kindergottesdienstformate: 

https://www.kirche-mit-kindern.de/information/aktuell/

https://www.youtube.com/watch?v=et4bTQQNRAs

https://www.kinderkirche-wuerttemberg.de/kindergottesdienst-im-livestream

 

 

Tags: KindergottesdienstGottesdienstCorona

Diakonie-Beratungsstellen sind für Sie da!

27. März 2020 - 9:53

Auch in Corona-Zeiten sind die Beratungsstellen unseres Diakonischen Werkes für Sie da:

Bei Problemen in der Familie oder persönlichen Schwierigkeiten erreichen Sie die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene unter 09321 - 78 17.

Wenn Sie einen Rat brauchen oder finanzielle Probleme haben wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiterinnen der Kirchlichen Allgemeinde Sozialarbeit (KASA) unter: 09321 1338-16

Kommen Sie gut durch diese Zeit und bleiben Sie behütet!

 

Tags: BeratungDiakonisches WerkKASAErziehungsberatung

Wort für die Woche

25. März 2020 - 14:51

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Wir halten uns fern und sind für einander da

Liebe Leserinnen und Leser,

wir leben in ungewöhnlichen Zeiten:

Was früher gut war: Nähe, Berührung, Hände schütteln, Umarmen - das ist schlecht geworden. Wir wissen, dass wir mit dieser Nähe den Virus weiter verbreiten würden, der besonders für die Alten und Kranken gefährlich ist. Wir zeigen Verantwortung dadurch, dass wir Abstand voneinander halten. Von unserem einem Sohn habe ich den Corona-Check gelernt: Der ausgestreckte Arm von beiden Seiten: Das ist die richtige Distanz für heutige Begegnungen.

Unser anderer Sohn wird uns zu Ostern nicht besuchen, aus Rücksicht auf die Großmutter.

In diesen Tagen der notwendigen Isolation ist es besonders wichtig, Gemeinschaft im Glauben zu leben. Viele Menschen stellen jetzt um 19 Uhr eine Kerze ins Fenster und sprechen ein Gebet. Etliche Kirchengemeinden läuten mittlerweile um 19 Uhr die Glocken, um das Gebet zu begleiten. Beim Vaterunser wissen wir uns mit allen verbunden und von Gott gehalten.

Viele beten um 19 Uhr den 91. Psalm:

Wer unter dem Schirm des Höchsten sitztund unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt,der spricht zu dem HERRN:Meine Zuversicht und meine Burg,mein Gott, auf den ich hoffe.Denn er errettet dich vom Strick des Jägersund von der verderblichen Pest.Er wird dich mit seinen Fittichen decken,und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln.Seine Wahrheit ist Schirm und Schild,dass du nicht erschrecken musstvor dem Grauen der Nacht,vor dem Pfeil, der des Tages fliegt,vor der Pest, die im Finstern schleicht,vor der Seuche, die am Mittag Verderben bringt.Denn der HERR ist deine Zuversicht,der Höchste ist deine Zuflucht.Er hat seinen Engeln befohlen,dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.

Geben Sie gut Acht auf sich selber und auf Ihre Nächsten!

Hanjo von Wietersheim
Pfarrer in Iphofen
Landeskirchlicher Beauftragter für Notfallseelsorge

 

(erschienen in: Mainpost, 23.3.2020)

 

Tags: Wort für die Woche

Stellenanzeigen Schwanberg

24. März 2020 - 14:06

Das Geistliche Zentrum Schwanberg freut sich über Bewerbungen!

Zu besetzen sind

die Stelle des Geschäftsführenden Vorstands (m / w / d) des Geistlichen Zentrums:

https://www.ekd.de/Jobborse-36.htm?jobid=125385&start=0&dist=30&searchtab=default

sowie die Stelle der Leitung des Jugendhofes (m / w / d) des Geistlichen Zentrums:

https://www.ekd.de/Jobborse-36.htm?jobid=125383&start=0&dist=30&searchtab=default

Bewerbungsschluss ist jeweils der 30. April 2020

Tags: Stellenausschreibung Schwanberg

Wir sind für Sie da!

19. März 2020 - 10:48

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Wir sind für Sie da!

Liebe Gemeindeglieder unserer Kirchengemeinden,

sehr geehrte Damen und Herren,

in der derzeitigen Situation der Verunsicherung aufgrund der Corona-Pandemie und auf der Basis der Anweisungen der Bayerischen Staatsregierung möchte ich im Namen der Pfarrerinnen und Pfarrer unseres Dekanats folgende Informationen an Sie weitergeben:

- Viele unserer Kirchen bleiben nach wie vor für Sie geöffnet. Sie sind bergende Orte, um zur Ruhe zu kommen, eine Kerze anzuzünden und Sorgen vor Gott zu bringen.

- Selbstverständlich sind wir als Seelsorger*innen weiterhin für Sie da. Bitte rufen Sie bei uns an, wenn Sie sich Sorgen oder Angst von der Seele reden müssen, Unterstützung brauchen oder wenn Sie Gebetsanliegen haben, die wir mit Ihnen und für Sie vor Gott bringen sollen. Wir sind unter der jeweiligen Nummer des Pfarramts und auch per E-Mail erreichbar.

- Gruppentreffen sowie weitere Veranstaltungen können derzeit leider nicht stattfinden. Ebenfalls können wir im Moment keine Gottesdienste in gewohnter Form in den Kirchen feiern, was wir sehr bedauern. Aber wir haben einen Vorschlag: Lassen Sie uns zum Gebet „treffen“, wenn die Glocken läuten. Zünden Sie zuhause während des Glockenläutens eine Kerze an und beten Sie ein Vaterunser oder ein freies Gebet. Im Gebet sind wir miteinander verbunden, auch wenn wir räumlich getrennt sind.

- Im Rundfunk und im Fernsehen werden Andachten und Gottesdienste übertragen, die Sie zuhause mitfeiern können (z.B. ZDF-Fernsehgottesdienst). Auf vielen Homepages unserer Kirchengemeinden finden Sie bereits geistliche Impulse zum Nachlesen.  

- Hinsichtlich Beerdigungen gibt es folgende Regelung: Sie sollen nur im kleinsten Kreis der Angehörigen und nur auf dem Friedhof stattfinden. Taufen, Trauungen und Konfirmationen müssen wir leider auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

Bei all den Maßnahmen, die bis zum 19. April gelten, geht es um die Solidarität mit älteren und geschwächten Menschen, für die das Virus lebensbedrohliche Auswirkungen haben kann. Sie gilt es nun besonders zu schützen. Lassen Sie uns durch Achtsamkeit gemeinsam dafür Sorge tragen, dass die Ausbreitung des Virus verlangsamt wird und unser Gesundheitssystem nicht in Bedrängnis gerät. Lassen Sie uns aber auch füreinander einstehen und uns gegenseitig unterstützen!

Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. (2 Tim 1,7)

Kerstin Baderschneider, Dekanin

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