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Reformationsfest Lindau: Bischof Kopp predigt im Fernsehgottesdienst

Sonntagsblatt 6 Tagen 6 Stunden ago
Lindau (epd). Der bayerische Landesbischof Christian Kopp predigt zum Reformationsfest in Lindau - und der Bayerische Rundfunk (BR) ist dabei: Der Lindauweite Festgottesdienst in der evangelischen Inselkirche St. Stephan am 25. Oktober werde im Fernsehen übertragen, teilte die Gemeinde auf ihrer Homepage mit. Beginn des Gottesdienstes ist um 10 Uhr.
epd

Schwanbergpilgertag 2026 "... wie weit die Erde ist"

Aus dem Dekanat 6 Tagen 8 Stunden ago

Rund 200 Teilnehmende bei Schwanberg-Pilgertag – Bayerische Zentralveranstaltung zur Ökumenischen Schöpfungszeit

Schwanberg (POW) Rund 200 Pilgerinnen und Pilger haben sich am Samstag, 26. September, aus verschiedenen Orten im Landkreis Kitzingen und angrenzenden Regionen auf den Weg zum Schwanberg gemacht. Die Veranstaltung unter dem Motto „…wie weit die Erde ist“ fungierte in diesem Jahr als bayerische Zentralveranstaltung zur Ökumenischen Schöpfungszeit. Die Stationen orientierten sich an deren Leitwort, das aus dem alttestamentlichen Buch Hiob stammt. 

Im Mittelpunkt der Wegstationen standen das Staunen über die Schöpfung und die Rolle des Menschen samt einem kritischen Blick auf das Verständnis von Herrschaft über die Schöpfung. Eigene Jugendrouten befassten sich mit Fragen nach der Rolle der weltweiten Vernetzung: Hilft mir die Verbindung – zum Beispiel über soziale Medien – zu staunen oder verstellt sie mir den Blick? Was ist „echt“? Was löst mein Handeln am anderen Ende der Erde aus? Was verankert mich im Hier und Jetzt und gibt mir Halt? Unter den Pilgergruppen waren auch Menschen mit Hör- oder Sehbeeinträchtigung, für die entsprechend übersetzt wurde. Zudem gab es eigene Familienrouten und Fahrrad-Pilgergruppen.Zum Abschlussgottesdienst unter freiem Himmel am Neptunbrunnen im Park auf dem Schwanberg gesellten sich auch überregionale Gäste. Aus München reisten Archimandrit Georgios Siomos, Vorsitzender der bayerischen Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (AcK) und Priester der griechisch-orthodoxen Allerheiligenkirche in München, und Kirchenrat Dr. Wolfgang Schürger, Umweltbeauftragter der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche, an. Die Diözese Würzburg wurde von Bischofsvikar Domkapitular Albin Krämer und Umweltbeauftragtem Christof Gawronski vertreten. Domkapitular Krämer und Schwester Ursula Buske, Priorin der Communität Casteller Ring, teilten sich die Predigt zur Bibelstelle im Buch Hiob, aus dem das Leitwort stammt. Buske griff das Motto des Heiligen Jahres 2025 „Pilger der Hoffnung“ auf und übertrug es auf die Schwanberg-Pilgerinnen und  Pilger. Manchmal möge es den Menschen angesichts der Weltlage wie Hiob gehen. Die Antwort Gottes auf Hiobs Klage verweise auf die größeren Zusammenhänge. Gleichzeitig könne es auch entlasten, nicht alles zu überblicken.

Domkapitular Krämer zitierte die Würzburger Synode: „Die Welt braucht keine Verdoppelung ihrer Hoffnungslosigkeit durch Religion; sie braucht und sucht […] das Gegengewicht, die Sprengkraft gelebter Hoffnung.“ Im Staunen über die Schöpfung könne der Ausgangspunkt für die Übernahme der Verantwortung für Gottes Schöpfung liegen.

Beide waren sich einig, dass Hoffnung der Grund für Engagement sei, aber Engagement auch Hoffnung hervorrufe oder vergrößere.

Musikalisch wurde der Gottesdienst von der Band „Toenewerk“ gestaltet. Die Kollekte geht an das Projekt Stromspar-Check von Caritas und Diakonie in Aschaffenburg, bei dem einkommensschwache Haushalte in der eigenen Wohnung kostenlos zum Energiesparen beraten werden.

Zum Abschluss zog die Gottesdienstgemeinde zum Aussichtspunkt am Kappelrangen. Dort sprachen Buske, Archimandrit Siomos und die Umweltbeauftragten Schürger und Gawronski den für den Schwanberg-Pilgertag traditionellen Segen über das Land.

Stichwort: Ökumenische Schöpfungszeit

Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Deutschland hat im Anschluss an den Ökumenischen Kirchentag in München und basierend auf orthodoxer Tradition einen Ökumenischen Tag der Schöpfung eingeführt und feiert diesen seit 2010 jährlich. In den Gemeinden kann der Schöpfungstag auch an einem anderen Tag innerhalb der Zeit der Schöpfung vom 1. September bis 4. Oktober gefeiert werden. So kann man auf in verschiedenen Orten und Regionen gewachsene Traditionen und auf Ferientermine Rücksicht nehmen. In Bayern gibt es jedes Jahr eine Zentralveranstaltung, die abwechselnd in den Gebieten der sieben (Erz-)Bistümer durchgeführt wird.

mws.admin

Verabschiedungs-Gottesdienst Pfarrer Michael Bausenwein

Aus dem Dekanat 6 Tagen 8 Stunden ago

Am 20.09.26 wurden Pfarrer Michael Bausenwein und seine Ehefrau aus der Kirchengemeinde Kitzingen-Friedenskirche verabschiedet. Wegbegleiter*innen aus der Gemeinde, dem Stadtteil, von verschiedenen Kirchengemeinden, aus Pfarrkapitel, Ökumene, Verwaltung sowie dem Freundes- und Verwandtenkreis waren gekommen, um die beiden bei diesem Anlass zu begleiten. Nach dem musikalischen Gruß der Kindergartenkinder führte Pfarrer Bausenwein durch den Gottesdienst. Dabei wurde deutlich, was seinen Dienst geprägt hat: Das Gegründetsein im Glauben an Jesus Christus und die Musik als gesungenes Evangelium. Er stellte drei Sätze von Jesus ins Zentrum seiner Predigt, die ihm besonders wichtig geworden sind: Friede sei mit dir, Fürchtet euch nicht, Folge mir nach.

Nach dem Dank für alles, was das Ehepaar Bausenwein in ihrer Dienstzeit getan hat und der Entpflichtung durch Dekanin Baderschneider wurden Herr und Frau Bausenwein für Abschied und Ruhestand gesegnet. In den zahlreichen Grußworten wurde deutlich, wie viele Spuren das Ehepaar Bausenwein hinterlassen hat. Ein herzliches Dankeschön für Ihr großes Engagement, liebes Ehepaar Bausenwein!

mws.admin

Kim de l’Horizon: Wenn Provokation mit Qualität kollidiert

Sonntagsblatt 6 Tagen 22 Stunden ago
Kim de l’Horizons "Blutbuch" gewann im Jahr 2022 den Deutschen Buchpreis und wurde als literarische Sensation gefeiert. Der Roman erzählt von einer nonbinären Person, ihrer dementen Großmutter, Körpern, Scham und einer über Generationen verschwiegenen Familiengeschichte.
Jérôme Cholet

Verkehrsminister: Deutschlandticket ab Januar 3,80 Euro teurer

Sonntagsblatt 1 week ago
München, Berlin (epd). Ab dem 1. Januar 2027 kostet das Deutschlandticket 3,80 Euro mehr als bislang. Laut einem Beschluss der Verkehrsministerkonferenz (VMK) am Mittwoch in Berlin steigt der monatliche Preis für das bundesweit gültige Regional- und Nahverkehrsticket dann von aktuell 63 Euro auf 66,80 Euro. Grund dafür seien steigende Kosten für Personal, Energie und allgemeine Ausgaben, teilte das bayerische Verkehrsministerium von Minister Christian Bernreiter (CSU) mit, das noch bis Ende des Jahres das Gremium der deutschen Bundesländer leitet.
epd